Enten

„Aus Salzburg die Mozart-Ente, aus Wien die Sissi-Ente und aus London der Sherlock Holmes.“
— Katrin Gemen

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Enten aus aller Welt

Katrin Gemen

40 Quietscheentchen haben einen schönen Platz im Badezimmer gefunden, nachdem sie teilweise schon viel durch die Welt gereist sind. Aus den verschiedensten Urlaubsorten durften sie als Souvenir mit nach Hause kommen und machen die farbenfrohe Sammlung von Katrin Gemen aus. Dabei erkennt man in den Enten immer Figuren wie Mozart, die Queen oder den glücksbringenden Schornsteinfeger.

Die Sammelleidenschaft, erzählt Katrin Gemen, begann in ihrer Kindheit. Sie bekam eine Ernie-Merchandise-Figur der Sesamstraße und bei Ernie ist natürlich auch das passende Quietscheentchen nicht weit. Dieses stieg schnell zum neuen Lieblingsstück auf und durfte sie ab diesem Moment überallhin begleiten. Ihre Begeisterung wurde von ihrem Bruder aufgegriffen, der ihr fortan zu jedem Geburtstag eine neue Quietscheente schenkte – so wuchs die Entenfamilie Jahr für Jahr weiter. Irgendwann kam zu den Geschenken auch der aktive Sammelgedanke hinzu. Aus jedem Urlaub durfte eine neue Ente mit ins Gepäck, um zuhause in ihrer natürlichen Umgebung (dem Badezimmer) und in guter Gesellschaft zu leben.

Mittlerweile beschränkt sich die Sammlung aber nicht mehr nur auf Quietscheentchen. Die Faszination für die kleinen Gummitiere hat sich zu einem running-gag entwickelt und ist auch in Frau Gemens Freundeskreis weithin bekannt: Auch anderes Entenzubehör wie Socken oder eine Weihnachtskugel ergänzen die Sammlung.

 

„Es ist einfach lustig und macht furchtbar viel Spaß.“

Bei ihrer Sammlung achtet Frau Gemen auf ein klares Prinzip: Jede Ente muss einzigartig sein. Doppelungen gibt es nicht – stattdessen sucht sie gezielt nach besonderen Figuren, die ihre Sammlung bereichern. Früher war der Quietscheentchenstand auf dem Weihnachtsmarkt in Münster eine feste Anlaufstelle für neue Entdeckungen, doch inzwischen geht sie besonders auf Reisen gezielt auf die Suche nach neuen Schätzen. So findet man in ihrer Sammlung ausgefallene Exemplare wie eine Queen-Mum-Ente, eine Sherlock Holmes-Ente oder eine Sissi-Ente. Diese Quietscheentchen erzählen Geschichten von den verschiedensten Reisen und sind Erinnerungsstücke an tolle Erlebnisse.

Meine Annahme, dass es vielleicht schwierig sein könnte, in anderen Städten interessante und einzigartige Enten zu finden, stellte sich im Übrigen schnell als falsch heraus. Stattdessen erfuhr ich, dass Quietscheentchen auch international immer beliebter werden und es daher vor allem in größeren europäischen Städten längst kein Problem mehr ist, eine passende Ente zu finden.

Zwar hat Katrin Gemen keine spezielle Lieblingsente, aber dennoch gibt es ein ganz besonders ungewöhnliches Objekt in ihrer Sammlung. Es handelt sich um eine Krippe, deren Figuren aus Quietscheentchen bestehen und die ein besonderes Geschenk war. Als ungewöhnliches und skurriles Stück sticht sie aus der Sammlung heraus.

 

Wie Frau Gemen mir ebenfalls stolz berichtete, haben ihre Quietscheentchen auch schon ein professionelles Fotoshooting miterleben dürfen. Ein Freund hat die Enten mit an den Ostseestrand genommen, wo tolle Aufnahmen entstanden sind.

Was mir bei diesem Gespräch besonders deutlich wurde, ist die Freude, die mit dem Sammeln einhergeht. Als Erinnerungsstücke, die gleichzeitig noch schön anzusehen sind, stellen die Quietscheentchen eine ganz besondere Sammlung dar, die garantiert einzigartig ist.

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